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Um Bürgerinnen und Bürger auf die "Aktion-tu-was" aufmerksam zu machen und zu mehr Zivilcourage zu ermutigen, hat die Polizei gemeinsam mit verschiedenen Partnern im ganzen Bundesgebiet zahlreiche Aktionen und Projekte auf die Beine gestellt: 
In Zivilcourage- und Selbstbehauptungskursen können Bürgerinnen und Bürger live erleben, was es heißt, Zeuge eines Übergriffs zu sein. In praxisnahen  Rollenspielen proben sie, wie sie eingreifen können, damit sie im Ernstfall sicher auftreten und wissen, was zu tun ist. Auch für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Angebote. In Kursen und Seminaren lernen sie Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, nicht wegzuschauen, wenn Mitmenschen in Not geraten, Gewalteskalationen zu verhindern und sich selbst zu behaupten, wenn sie angegriffen werden. In mehreren Kommunen sorgen Schülerinnen und Schüler als Schulbusbegleiter dafür, dass es auf dem Weg zur Schule in den Bussen nicht zu gewalttätigen Konflikten und Vandalismus kommt.
Mit einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne macht die Polizei zudem auf die "Sechs Regeln für den Ernstfall" aufmerksam: Zeuge sein ‑ Tätermerkmale einprägen ‑ Andere zur Mithilfe auffordern ‑ Hilfe unter Notruf 110 holen ‑ Um die Opfer kümmern ‑ Sich selbst nicht in Gefahr bringen. Die Regeln sind auf den Aktion-tu-was-Medien zu lesen: auf Flyern, aber auch auf großflächigen Plakaten in der ganzen Republik, beispielsweise in öffentlichen Einrichtungen oder auf öffentlichen Verkehrsmitteln. So erreicht die "Aktion-tu-was" nicht nur viele Menschen. Diese erfahren außerdem auch, dass im Ernstfall jeder etwas tun kann und wie.

 

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Zivilcourage kann jeder

Zivilcouragekampagne mit Regina HalmichIn Niedersachsen gibt es viele verschiedene Zivilcourage-Aktionen: Auf Plakaten fordern Prominente zu mehr Zivilcourage auf, Polizisten üben mit Bürgerinnen und Bürgern den Ernstfall oder bilden Schulbusbegleiter aus, Kommunen vergeben Preise an besonders couragierte Helfer.

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